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18.04.2007, 16:17 Uhr
Antrag: DSL - Breidband als Standortvorteil

Sehr geehrter Herr Eder, 

die CDU-Fraktion bittet, folgenden Antrag zur Beratung auf die Tagesordnung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses und des Haupt- und Finanzausschuss zu nehmen und anschließend der Gemeindevertretung zur Beschlussfassung vorzulegen:

Die Gemeindevertretung möge beschließen: 

Der Gemeindevorstand soll sich mit der T-Com oder anderen Anbietern leitungsgebundener Telekommunikation in Verbindung setzen und Gespräche darüber führen, wie für Eppertshausen baldmöglichst eine Versorgung mit Breitbanddatenverbindungen, optimaler Weise mit einer Geschwindigkeit von 6 Mbit/s oder mehr, ermöglicht werden kann. 

Zudem wird der Gemeindevorstand beauftragt zu prüfen, welche  Kosten je laufenden Meter Straße entstehen, wenn bei der zukünftigen Erschließung neuer Gewerbe- oder Wohnbauflächen und auch bei der Vollsanierung von Straßen beidseitig im Straßenunterbau Leerrohre für eine spätere Verlegung von Breitbanddatenkabeln mitverlegt werden.

Begründung: 

In Eppertshausen sind derzeit allgemein nur Datenverbindungen mit Geschwindigkeiten zwischen  384 KB/s bis 1,5 Mbit/s in wenigen Straßenzügen bis max. 3,0 Mbit/s möglich. 

Die Möglichkeit, echte und marktübliche Breitbandverbindungen nutzen zu können ist für viele Unternehmen unabdingbare Voraussetzung für ihre Tätigkeiten. Dies gilt nicht nur für große Firmen, sondern gerade auch für kleine- und mittlere Betriebe. Somit entscheidet die Verfügbarkeit solcher Datenverbindungen in gewissem Maß auch darüber, inwieweit sich neue Firmen für den Standort Eppertshausen entscheiden bzw. inwieweit vorhandene Firmen am Standort Eppertshausen verbleiben. Im regionalen Umfeld gibt es Gebiete, die über Verbindungen von 6 Mbit/s bis 16 Mbit/s verfügen. International sind heute sogar Breitbanddatenverbindungen von 10-100 Mbit/s durchaus verbreitet. 

Auch für Privathaushalte werden leistungsstarke Datenverbindungen im Hinblick auf die in Zukunft größer werdende Zahl von Heimarbeitsplätzen  immer wichtiger. Diese Form von Erwerbseinkommen ist nicht nur modern, sondern auch umwelt- und familienfreundlich. 

Die Verlegung der benötigten Leerohre dürfte beim Neubau von Straßen bzw. deren Sanierung relativ kostengünstig sein, da ja nur das Rohr in den offenen Unterbau eingebracht werden muss. Auf jeden Fall werden gegenüber einem späteren Aufreißen der Fahrbahnen und Verlegen der Kabel erhebliche Kosten eingespart. Zudem können Beschädigungen an Fahrbahn- und Gehwegoberflächen reduziert werden. Durch vielfältige Möglichkeiten der Technik ist nicht abzusehen, welcher Anbieter letztendlich das Breitband in der gewünschten Geschwindigkeit liefern kann. 

Durch die Versorgung von Eppertshausen mit entsprechenden Breitbanddatenverbindungen bzw. die entsprechenden Vorbereitungshandlungen  kommen Firmen und private Haushalte in einen Vorteil, der auch der Allgemeinheit zu Gute kommt. 

Dies wären:

-          Positiver Standortfaktor für Gewerbe

-          Positiver Standortfaktor für Familien

-          Mehreinnahmen aus Gewerbesteuer sowie höheren Anteilen an Lohn- und Einkommensteuer

-          Durch verstärkte Heimarbeit (Home-Office) entfallen Kosten für Umweltschäden oder ÖPNV Förderung

-          Internet-Cafe für Jugendliche und Arbeitssuchende

-          Schule hätte mehr Möglichkeiten im Internet

-          Weniger Umweltverschmutzung durch wegfallende Anreise zum Arbeitsplatz

-          Bessere Einkommensmöglichkeiten für jungen Familien

-          Die Gemeinde spart ggf. Kosten für die nachträglichen Straßenaufbrüche 

Die CDU-Fraktion bittet dem obigen Antrag zuzustimmen. 

Für die CDU-Fraktion


Stephan Brockmann
Fraktionsvorsitzender

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